6 Ideen wie du mit Virtuellen Assistenten hochwertigen Content produzierst

6 Ideen wie du mit Virtuellen Assistenten hochwertigen Content produzierst

Es ist egal, ob du du ein reines Blog-Business betreibst oder dein Blog nur eines von vielen Projekten ist. Vielleicht nutzt du dein Blog auch nur als Marketingwerkzeug um dich als Experte zu positionieren und dein Personal Branding auszubauen.
Eines steht jedoch fest. Ein Blog lebt von den Inhalten. Und die Produktion dieser Inhalte ist sehr zeitaufwändig. Viele gute Projekte sind schon daran gescheitert, frischen Content zu entwickeln und zu produzieren. Je professioneller und umfangreicher der Blog betrieben wird, desto mehr steigt der nötige Zeitaufwand. Ein Dilemma. Dabei gibt es hier für den smarten Entrepreneur so viele Möglichkeiten Aufgaben an Virtuelle Assistenten auszulagern. Um dir dabei zu helfen habe ich mir 6 Ideen wie du mit Virtuellen Assistenten hochwertigen Content produzierst überlegt.

 

1.) Generierung von Content Ideen

Natürlich hast du auch selbst viele gute Ideen. Trotzdem werden dir irgendwann weniger Einfälle kommen. Oder dir fehlt die Zeit diese auszuarbeiten. Gib deinem Virtuellen Assistenten eine Liste mit Stichworten und Themenschwerpunkten. Dein VA kann dann Keywordrecherchen und weitere Analysen durchführen. Anhand dessen kann er dann Ideen für deine Inhalte entwickeln. Ebenso das Format des Content (Blogpost, Podcast etc.) kann hier vorgeschlagen werden, damit du nur noch eine Entscheidung treffen musst.

 

2.) Blog-Inhalte Übersicht erstellen

Eine weiteres wertvolles Instrument ist eine Übersicht der bisher veröffentlichten Inhalte. Lass deinen VA eine Übersicht in einer Tabelle erstellen, was du bisher veröffentlicht hast. Im Detail sollte hier das Format, das Thema und die Überschrift erkennbar sein. Der eine Vorteil ist, dass du daran gut siehst, welche Themen du bisher wie abgedeckt hast. Der Andere ist, dass du dies für deine Social-Media Strategie und die SEo Optimierung nutzen kannst. Außerdem hast du eine schöne Referenz, falls benötigt.

 

3.) Verwaltung eines Redaktionsplans

Ein Redaktionsplan hilft dir immer deine Content Strategie zu verfolgen (über Sinn und Unsinn dessen möchte ich hier jetzt nicht diskutieren, dies ist ein weiterer Artikel wert). Die Ergebnisse der Nachforschungen und die daraus entstandenen Ideen (siehe Punkt 1) werden von deinen Virtuellen Assistenten in den Redaktionsplan eingetragen. So musst du nur noch rechtzeitig schauen, welches Thema behandelt wird und die Inhalte entwerfen.

 

4.) Inhalte gestalten

Nachdem du deinen Blogartikel geschrieben hast, deinen Screencast oder Podcast aufgenommen hast reicht es wenn alles in Rohform vorliegt. Die Gestaltung, das Layout, die Anpassungen der Recordings etc. kann alles von Virtuellen Assistenten erledigt werden.

Bitte komme nicht auf die Idee, die Produktion des eigentlichen Content abzugeben! Deine Leser, Zuhörer, Besucher wollen dich! Sie wollen deine Stimme und dein Schreibstil und das von dir persönlich erstellt! Es reicht aber, wenn dies in einer absolut rohen Fassung vorliegt. Die weitere Ausgestaltung etc. kann der VA für dich übernehmen. Du musst danach nur noch veröffentlichen!

 

5.) Optimierung des Content

Mit der Optimierung der Inhalte ist keine Anpassung am eigentlichen Inhalt gemeint. Vielmehr sollte hier eine Optimierung aus SEO Sicht geschehen. Da ja für jedes Thema vorher die Keywords festgelegt wurden, sollten in diesem Schritt dann die Optimierungen auf diese stattfinden. Dem Virtuellen Assistenten muss jedoch klar sein, dass nur minimale Änderungen stattfinden dürfen. Keinesfalls darf etwas verändert werden, das den Text soweit verändert, dass er nicht mehr deinen Charakter trägt!

 

6.) Verwaltung der Kommentare

Am Anfang deines Blogs wirst du die Kommentare noch alle selbst verwalten und beantworten. Je mehr Besucher du hast und je besser du diese als deine Fanbase einbindest, desto mehr Kommentare wirst du erhalten. Professionelle erfolgreiche Blogs einiger US-Kollegen erhalten regelmäßig 70 – 100 Kommentare und mehr! Pro Blogpost! Aber schon bei viel weniger Kommentare ist die Verwaltung und Beantwortung dieser ein nicht zu unterschätzender Zeitaufwand. Mit viel Vertrauen in die Fähigkeiten und guter Kenntnis deines Stils kann auch dies ein Virtueller Assistent nach und nach für dich übernehmen. Überstürze dies aber nicht! Schnell haben deine Besucher das Gefühl unwichtig abgefertigt zu werden, wenn der Schreibstil in den Kommentare nicht zu deinem passt!

 

Meine Fragen an dich:

Setzt du Virtuelle Assistenten zur Contentverwaltung und -produktion ein? Denkst du dies ist falsch? Statt dessen sollte dies alles direkt selbst erledigt werden?

8 Kommentare, sei der nächste!

  1. Hallo Jens, yap – gute Ergänzung zu Christian finde ich 🙂 … ich finde es inspirierend, wie ihr über eure Erfahrungen schreibt und möchte in nächster Zeit bei uns auf netzaktiv.de eine „echte Blog-Rubrik“ einführen. Wir haben dort zwar einen klaren kommerziellen Auftrag, nämlich ein Magazin für Online-Händler zu machen, weil wir ein Shop-System-Anbieter sind. Es schreiben verschiedene Autoren (ich suche auch gerade noch welche) und ich schreibe dort in 1. Linie „How-To“-Artikel, oft als Synthese aus US-Artikeln. Aber aus seiner persönlichen Erfahrung zu berichten hat eine ganz andere Qualität, das gefällt mir wirklich gut! Also Danke und mehr davon 🙂 …

  2. Hallo Jens, in der Tat, eine gute Ergänzung von Christians Artikel. Ein Aspekt, über den ich gerne mal diskutieren würde, ist der: Ab wann sollte man einzelne Arbeiten auslagern? Ich verdiene mit meinem Blog noch kein Geld, aber er nimmt teilweise schon so viel Zeit in Anspruch, dass ich schon länger überlege wenigstens das Einarbeiten der Artikel in WordPress, mit den Formatierungen, Bebildung usw., auszulagern. Wenn ich dann aber überlege, dass pro Blogartikel noch mal ca. 12 Euro fällig werden – das sind bei 2 Artikeln pro Woche schon fast 100 Euro im Monat – dann zögere ich doch immer wieder. Was meinst du dazu? LG, Katharina

    1. Hi Katharina,

      In der Tat ist die Entscheidung zu oder gegen Outsourcing nicht einfach. Vor allem, wenn du eigentlich noch keine Einnahmen hast sondern nur Ausgaben. Da ist es nicht einfach einen Wert zu finden, den du gegenrechnen kannst.
      Ich stehe an einer ähnlichen Position wie du. Auch ich verdiene mit diesem Blog keinen Cent.
      Doch prinzipiell spielt dies keine Rolle. Du solltest dir die gleiche Frage stellen, wie wenn du damit Umsatz machen würdest. Wie viel Geld könnte ich in dieser Zeit verdienen wenn ich Zeit für andere Dinge habe? Das ist dann auch der Wert zum Gegenrechnen.
      Die Zeit an ‚unnötigen‘ Aufgaben die du an virtuelle Mitarbeiter auslagerst kannst du verwenden um mit anderen Tätigkeiten Geld zu verdienen. Wenn du dies für dich geklärt hast, kannst du deine Entscheidung fällen!
      Ich hoffe, ich konnte dir helfen. Ansonsten kannst du gerne weitere Fragen stellen.

      Viele Grüße
      Jens

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.